Mal abgesehen davon, dass die meisten Blogger nicht über sechs Monate hinauskommen, gibt es natürlich auch gute Gründe einen Blog zu einzustampfen. – Ein Schritt zurück kann durchaus dazu führen, dass man schneller vorwärtskommt.
So eine Entscheidung ist natürlich nicht immer einfach, weil vielleicht der Blog doch ans Herz gewachsen ist oder man durchaus noch glaubt, dass sich alles bessert. In so einem Fall ist es vielleicht auch ratsam das Projekt erst einmal auf Eis zu legen und später einen zweiten Blick darauf, zu werfen.
Welche Gründe könnte es wohl geben, den eigenen Blog zu beenden?
Aus meiner Sicht gibt es da so einige aber nur zu dem Zweck, etwas neues Besseres zu erschaffen.
Zuerst sollte man allerdings erst einmal schauen, ob man nicht vielleicht doch schon auf dem richtigen Weg ist und sich nur das Gefühl eingeschlichen hat, dass es scheiße läuft.
- 3 Anzeichen dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist
- 4 Anzeichen dafür, dass dein Blog auf dem richtigen Weg ist
Der Spaß fehlt.
Wer ein erfolgreichen Blog betreiben möchte, der sollte wirklich zufrieden mit dem sein, was er tut und mit Spaß bei der Sache sein. Ist man mit der Situation nicht zufrieden, dann bringt all die harte Arbeit nichts und wird auch nur schwerlich Früchte tragen.
Der Blog hängt fest.
Wenn man als Betreiber merkt, dass der Blog nach 6-8 Monaten auf der Stelle tritt und das trotz aller Bemühungen – dann wäre dies ein guter Indikator sich einmal die Besucher Zahlen genauer anzuschauen. Wenn die Zahlen stagnieren trotz Kraftaufwand, dann wäre das auch ein Grund, den Blog auslaufen zu lassen oder diesen neu zu positionieren und die Leser mitzunehmen in das neue Projekt.
Schlechter Umsatz.
Es kann durchaus noch vorkommen, dass man eine Nische austestet, die wirklich nichts weiter ist als eine Nische. Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte und sich in einem Bereich bewegt, in dem es wirklich nichts zu verdienen gibt, der sollte definitiv das Ganze erweitern.
Ist das Beenden eines Blogs wirklich eine gute Idee?
Das Schließen eines Blogs ist natürlich nicht immer notwendig. In meinen Augen sollte man wirklich erst einmal versuchen durchzuhalten, weil die Dämme meistens brechen, wenn man nicht damit rechnet. – Allerdings halte ich das neu positionieren eines Blogs für eine durchaus gute Methode den eigenen Blog erfolgreicher zu machen. – Manchmal hängt man in einer Ecke fest und tut sich schwer daraus zu kommen und dann hilft ein neues Gewand mit neuen Zielen.
Als Blogger darf man auch nicht vergessen, dass die Zeit letztendlich auch für einen arbeitet. – Je länger ein Blog da ist, desto größer ist die Chance, dass der eigene Status ansteigt. Das ist nicht nur menschlich gesehen ein Vorteil, sondern auch Sicht der Suchmaschinen ein guter Faktor. – Die steigende Anzahl von Artikeln besitzt auch eine größere Chance verlinkt zu werden in Blogs und Socialmedia-Seiten. – Zudem bringt ein besserer Status auch den Vorteil, dass die eigenen Artikel stärker verlinkt werden zu einem Thema, als die von einem noch nicht so lange vorhandenen Blog zu dem gleichen Thema.
Das fördert natürlich dann auch wieder die eigene Bekanntheit und sorgt dafür, dass man selbst weniger Promotion für seinen Blog betreiben muss.
Mein Rat ist daher also – durchhalten und nicht aufgeben.
Related posts:
Hallo Daniel,
An sich gute 3 Gründe, aber man muss doch an sich damit gar nicht Geld verdienen, oder?
Ich zum Beispiel baue keine Werbung ein, da es mir einfach spaß macht.
Grüße Kurt
Hallo Sinan,
Natürlich muss man nicht zwingend Geld verdienen, das ist natürlich immer jedem selbst überlassen. – Das trifft auch mehr auf Blogger zu, die vielleicht davon ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen oder zumindest einen Teil.
LG Daniel