Als Blogbetreiber sieht man sich ständig damit konfrontiert, gute Inhalte für den eigenen Blog zu verfassen. Inhalte, die für Leser interessant sind und neue Besucher anziehen. – Wer nicht gewohnt ist regelmäßig zu schreiben oder sich schwer tut, regelmäßig Artikel über ein bestimmtes Thema zu schreiben, der kann den Prozess des Schreibens verbessern und sollte dies auch tun.
Mit ein wenig Übung und der richtigen Technik lässt sich der Schreibprozess auflockern, verbessern und das Bloggen stressfreier gestalten.
Störfreie Umgebung schaffen
das Verfassen von Beiträgen sollte an einem Ort geschehen, der frei von äußeren Störungen ist, damit man nicht ständig aus dem Schreibprozess herausgeholt wird und dadurch zu viele ungewollte Pausen einlegt. Eine ruhige und aufgeräumte Umgebung kann oft schon eine Schreibblockade von ganz alleine aufheben. Zu einer störfreien Umgebung zählt auch das Ausschalten aller Applikationen, die einen vom Schreiben ablenken, wie z. B. der Feed-Reader oder E-Mail-Client.
Informationen rechtzeitig beschaffen
bevor man mit dem Schreiben anfängt, sollten alle nötigen Informationen bereits recherchiert sein, damit man nicht während des Schreibens durch die Recherche ins Stocken gerät. – Im Idealfall hat man alles Wichtige bereits zusammengefasst oder im Kopf.
Zeitfenster zum Schreiben
wer darauf angewiesen ist regelmäßig Artikel zu verfassen, der wird nicht um feste Zeiten für das Schreiben herumkommen und vor allem nicht um festgelegte Zeiten für das Schreiben. Das Festlegen von einem Zeitrahmen zum Schreiben hilft dem Schreiber dabei, sich mit der Zeit zu Konditionieren um zu dieser Uhrzeit in dem festgelegten Zeitrahmen die Leistung zu steigern. – Menschen gewöhnen sich sehr schnell an wiederkehrende Abläufe und versuchen diese automatisch zu verbessern.
Der beste Fall ist es, wenn diese Zeiten mit dem normalen Leistungshoch übereinstimmen – z. B. am Morgen nach dem Sport.
Was kann man aktiv tun, um das Schreiben zu verbessern?
Nur weil man in der Schule das lesen und schreiben gelernt hat und jede Menge Bücher im regal stehen, heißt das noch lange nicht, dass man auch in der Lage ist zu schreiben.
Das Schreiben ist wie jede andere Fähigkeit zu trainieren und wird mit der Zeit immer besser und in vielen Fällen ist es nicht die mangelnde „reine“ Kreativität, die einen von dem Schreiben abhält, sondern die schlecht trainierte Fähigkeit des Schreibens.
Eine Übung zum Verbessern einer Fähigkeit ist das Ausüben dieser in einem kurzen festgelegten Zeitrahmen frei von Regeln und Grenzen. – Diese Übung lässt sich sehr gut mit dem Schreiben umsetzen.
Hier geht es darum, dass man in kurzer Zeit möglichst frei über ein Thema schreibt und natürlich so viel, wie es in der Zeit zu schaffen ist. – Am besten ist es, dass man sich der Themen aus dem eigenen “Ideen-Journal” bedient, sofern man eines führt. – Diese Artikel kann man dann später sogar als Ausgangsbasis für zukünftige Blogartikel verwenden.
Diese Übung lässt sich auch beliebig verändern. So könnte man auch möglichst viele Artikel aus einer Zeitschrift zusammenfassen oder zu einem zufällig gewählten Zitat eine Geschichte schreiben.
Die Möglichkeiten sind hier endlos und nur von der eigenen Kreativität begrenzt.
Diese Übung hilft auch dabei, den Schreibfluss vom „Perfektionismus“ zu befreien. Oft verlieren sich Menschen darin, dass das geschriebene Wort perfekt dargestellt werden muss und so halten sie sich mit den einzelnen Sätzen während des Schreibens sehr lange auf obwohl noch gar nicht feststeht, dass dieser Satz überhaupt in der Endfassung genauso bleiben wird.
Das Ganze trägt auch sehr stark dazu bei, mehr Spaß bei dem Verfassen Blogartikeln zu haben, weil man einfach schneller zu guten Ergebnissen kommt – selbst wenn diese nicht perfekt sind, aber das kann man am Ende immer noch richten und ist trotzdem schneller am Ziel und hat am Ende weniger Stress beim Schreiben gehabt.
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Euer @BlogKoloss
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Hey Daniel,
cooler Artikel. Das erinnert mich irgendwie an meine Schulzeit, Deutschunterricht. Geschadet hat das sicherlich nicht. ;-) Schneller kann man die Artikel auch schreiben, wenn man das Zehnfingersystem beherrscht. Das Adlersystem hat ausgedient! ;-)
LG Nathanael
Hey Nathanael
Ja – das Tippen mit zehn Fingern wäre sicherlich von Vorteil ;)
LG Daniel
Definitiv. Ich schreibe im 8 3/4 Fingersystem… In etwa… Schwierig nachvollziehbar wie viele Finger da wirklich genau involviert sind :D
Sicher ist, dass ich mit einem kompletten 10 Fingersystem sicher besser dran wäre ;-)
Das es mit der Zeit immer besser wird kann ich nur bestätigen. Ich war früher mal als rasender Lokalreporter unterwegs, manchmal musste ich da in 40 Minuten drei lange Artikel abgeben, irgendwann kann man relativ gut schreiben ohne lange nachzudenken.
Bei wichtigen Blogartikeln die mir sehr am “Herzen liegen” nehme ich mir aber schon Zeit, schlafe manchmal auch noch eine Nacht darüber, und das merkt man dann meist auch (positiv hoffe ich))
Hallo Michael
Ja du hast es schon sehr gut beschrieben, wie man mit der Zeit immer besser wird durch ein Zeitlimit und das überträgt sich dann auch auf den normalen Schreibprozess beim Bloggen. – Schönes Beispiel.
LG Daniel
Ein guter Artikel! Das mit der störfreien Umgebung ist bei mir leider nur schwer zu machen. Ich bewohne nur ein kleines Zimmer und meine sechs bengalischen Tiger, pardon, Katzen, tummeln sich auch noch hier herum: Sie finden es sehr spannend wenn ich auf der Tastatur rumtippe. Klar können sie rausgehen aber wegen des plötzlichen Wintereinbruchs ziehen sie die Zimmerwärme deutlich vor. Ich habe mir angewöhnt, vor dem Schreiben oder vor der Arbeit mit Photoshop, ein kleines Ritual durch zu führen um mich in Arbeitslaune zu versetzen und die Ablenkung auf ein Minimum zu beschränken. Wenn ich dann erst einmal im Fluss bin kann mich auch nichts mehr ablenken.
Wie geht denn das Ritual? :) So was könnte ich auch brauchen ;-)
Hallo Karin
Das mit dem Ritual ist auch eine sehr schöne Technik, die sehr gute Ergebnisse bringt. Vielleicht magst du ein wenig zu deinem Ritual etwas sagen? – Das ist bestimmt ein hilfreicher Tipp für den einen oder anderen Leser hier.
LG Daniel
Ist eigentlich nichts Besonderes. Ich habe dazu schnell mal einen kleinen Artikel geschrieben.http://www.diesunddasblog.de/2011/02/24/kreative-arbeit-leisten-unter-erschwerten-bedingungen/
Hi Karin
Ich wahr mal so frei aus, deinen Beitrag als Anlass für eine Blogparade zu nehmen.
http://blogkoloss.de/blogparade-das-schreibritual-1304/
LG Daniel
Den Artikel habe ich sehr spontan geschrieben und es freut mich das er als Thema für Deine Blogparade dienen kann :)
Gute Artikel :)
Ich versuche immer mehrere Artikel auf einmal zu verfassen weil dies erfahrungsgemäß dann meist besser funktioniert. Auch wenn vielleicht bei eine Sitzung nicht alle Artikel zu 100% fertig sind, bringen diese Entwürfe und weitgehend fertige Artikel ein gute Basis um weiter zu arbeiten.
Meist habe ich ein Fundus von 10 bis 15 Entwürfe wobei ich auch ehrlich sagen muss das manche davon vielleicht doch gar nicht veröffentlicht werden. Dies hängt aber eher damit zusammen das diese mir doch dann irgendwann nicht als geeignet erscheinen.
Ansonsten ein interessante Blog den ich jetzt entdecken dürfte :)
Hallo Peter
Danke für deinen Kommentar und für das Kompliment.
Deine Arbeitsweise entspricht von der Leistung ja schon einem Idealfall mit 10 -15 Artikeln pro Sitzung. – Freut mich zu hören, dass der Schreibprozess bei dir gut läuft.
LG Daniel
Hallo Daniel,
ich denke dass das erstmal eine reine “Fleissangelegenheit” ist, die Qualität der eigenen Artikel steigt dann sicherlich auch im Laufe der Zeit!
Hallo André
Ich denke, wenn man es regelmäßig macht und auch so gestaltet das die Übung einem selbst Spaß macht, dann kann man das auch locker angehen – es muss ja nicht gleich am nächsten Tag alles super sitzen.
LG Daniel
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