Hier kommen die 5 Top-Gründe – warum so viele Blogger schon nach kurzer Zeit ihren Blog verweisen lassen und das Bloggen für Geld für ein Märchen halten.
- Beständigkeit
Konsequentes und Fortwährendes Schreiben sind nicht so einfach, wie man sich das immer vorstellt. Viele tun sich schwer damit, informative und interessante Artikel in regelmäßigen Abständen zu verfassen. Die meisten sind das schreiben einfach nicht gewohnt und geben dann einfach auf, bevor sie ihren Rhythmus gefunden haben.
- Keine Einnahmen
Viele Einsteiger wollen mit ihren Blogs sofort ein gutes Einkommen erzielen, finden sich dann aber in einer anderen Realität wieder und das führt dann zum frühzeitigen Abbruch. Die meisten Bloganfänger verdienen in den ersten 6 Monaten nicht mal 5 Euro.
- Keine Besucher
Es fehlen besonders am Anfang die Besucher. Die Motivation sinkt und die Frustration steigt, weil man merkt, dass man sich den Besucherstrom erst erarbeiten muss.
- Falsche Gründe und Hoffnungen
Falsche Hoffnungen und Vorstellungen von der Anerkennung über Nacht und dem damit verbundenen schnellen Geld lassen viele Blogs sterben, bevor sie begonnen haben.
- Planlosigkeit
Wer möchte nicht sein 9 to 5 Job kündigen und ganz den Lebensstil des Internets genießen. Die Leute stellen dann aber ganz schnell fest, dass sie in ihrem geschäftigen Leben eigentlich kaum noch Zeit neben der Arbeit, Freunden und ihrer Familie haben, um einen informativen Blog zu betreiben, weil sie ihr Leben nicht richtig organisieren
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@BlogKoloss
Vielleicht als sechster Grund noch die”Einfach nebenbei Blogger”. Zumindest ist das bei mir so. Ich hab zwei Jahre gebloggt, nur aus Spaß an der Freude, meist Webkram und so. Jetzt fehlen mir einfach die Themen und Twitter tut sein Übriges…
Aber wenn ich höre deswegen nicht auf zu bloggen.
Hallo Thomas,
Also ich finde 2 Jahre bloggen ist schon eine ganz anständige Zeit, und wenn man dann vielleicht sogar ganz aufhört, dann hatte man auch schon genügend Zeit herauszufinden, ob es das richtige für einen ist oder nicht.
Es geht mir mit diesem Beitrag auch primär um die Einsteiger, die einfach nicht Grenze von 3-6 Monaten überschreiten und ihren Blog dann für immer Links liegen lassen.
lg daniel
Zum letzten Punkt will ich hier auch noch was sagen. Im Internet glaubt eh jeder schnell Reich zu werden und übernacht zum Superstar zu mutieren. Wir leben eh seit geraumer Zeit in einer Gesellschaft von … ich werde Morgen Superstar… viele von denen sollten sich mal lieber um Bildung kümmern.
Ich halte es aber auch für gut… wenn weniger Leute dabei bleiben. Ich meine die meisten haben dann ja wohl eh nix zu sagen. So bleibt dann mehr platz für die guten Blogs.
Hallo Michi,
Vielen dank für deinen Kommentar.
Ich denke, dass die Gesellschaft sich nicht sonderlich verändert hat. Anerkennung war schon immer der Treibstoff unserer Gesellschaft und der Wille etwas Größerem anzugehören war auch schon immer da.
Ich glaube der einzige Unterschied zu damals ist, dass unsere Gesellschaft heute schon fast etwas Autistisches hat.
LG Daniel
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Hallo,
allesamt Gründe, welche ich persönlich auch nachvollziehen kann. Ob ich meinen Blog aufgeben werde? Nee, eigentlich habe ich es nicht vor. Weil, was soll ich dann in meiner Freizeit machen? Das Hobby Sport geniesse ich nur noch, wenn ich es brauche und man kann das ganze Leben nicht einem Hobby widmen, was wiederum sehr monoton und nicht horizonterweiternd wäre. Von dem Thema Geld Verdienen mit dem Blog habe ich mich persönlich losgelöst und so bloggt sich auch viel lockerer.
Ich habe meinen Respekt vor bloggenden Vätern und Müttern, denn es zeitlich zu organisieren, erfordert schon eine Menge Kraft und gutes Timing-Gefühl. Als Single könnte man ja dann noch doppelt und dreifach webworken/bloggen etc.pp., aber sich durch mehr Freizeit noch mehr unter Druck zu setzen, das muss nicht sein.
Auf der anderen Seite der Medaille kann man sehen, dass man so oft es geht bloggen sollte, denn sonst ist die Beständigkeit nicht mehr vorhanden. Alles in allem kann ich es mit einem Spruch beschreiben: “Ohne Fleiss, kein Preis”. Man sprach ja oft von einer Dauer von 2 Jahren und wenn man mit einem Blogbetrieb darüber ist, dann scheint es doch alles irgendwie zu laufen.
Oft lese ich immer wieder Artikel, welche einen vermehrten Bezug zum Privaten eines Bloggers haben, aber das wird auf die Dauer ziemlich langweilig werden, denn irgendwann mal möchte man sich unter den Blogger-KollegInnen auch über spezifische Themen unterhalten. Damit meine ich, dass auch ein privates Blog ruhig hin und wieder recherchierte Artikel publizieren sollte. Das merkt man als Leser und gleichzeitiger Blogger nämlich schnell. Aber da wären wir wieder bei den Besuchern und ich tippe darauf, dass man ein Blog in erster Linie wegen dem Inhalt abonniert.
Die Sache mit der Anerkennung. Klar, wenn wir als Blogger nichts geben, bekommen wir auch nichts. Vll. könnte man versuchen, etwas zu geben, ohne etwas als Gegenwert zu erwarten. Und ich finde, dass es völlig gleich ist, woher der eigene Antrieb zum Bloggen herrührt, sei es nun Einnahmen, Kommentare, Stats oder oder oder. Hauptsache ist doch, dass man weiterhin Zeile für Zeile aufschreibt und mit anderen kommuniziert.
Hallo Alex,
danke, dass du dir die Zeit genommen hast so ausführlich auf diesen Beitrag zu antworten.
Du zählst hier ein paar sehr wahre Punkte auf.
LG Daniel
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Ich habe den einen Tipp:
Nie Google Analytics benutzen!
Diesen Fehler habe ich am Anfang gemacht und war beim Ranking in Deutschland #278000 Website.
Doch nun benutze ich opensource Analysierungsseite “Piwik” und bin ca. #20000 Website in Deutschland.
Denn G.Analytics benutzt die Daten auch zur Relevanz in Google.de.
LG Kurt
Kann die Aussage jemand bestätigen? Kann das irgendwie nicht glauben, kann dein angestiegener Rang nicht einfach sein, weil Du mehr Traffic auf der Seite bekommen hast mit der Zeit? Also Deine Seite an tatsächlich an Wert gewonnen?
Hi Sinan,
Dass ein Ranking sich so stark verändert, hängt in der Regel mit anderen Sachen zusammen und nicht Google Analytics oder Google Adwords, die beiden Tools haben keinen Einfluss auf dein Ranking. – Zudem, wenn es denn rein theoretisch so wäre, dann würden sicherlich alle Kunden ohne GA schlechter ranken als mit.
LG Daniel
@Daniel Nein es ist bekannt dass G. Analytics die Daten missbraucht.
Kurt
Na aber wenn, dann müssten diejenigen welche Analytics brauchen ein besseres Ranking haben, da sie ja sozusagen Google Daten schenken. Dass Google aber die Resultate in Analytics in ein Ranking einfliessen lässt, davon habe ich noch nie gehört. Vielleicht kannst Du Quellen nennen, woher Du diese Informationen hast. Danke! :-)
Hallo Sinan,
Schau mal bitte hier. http://websensei.de/beeinflusst-google-analytics-das-ranking-86/
LG Daniel
Kann sein dass es nicht so ist :)) Aber bei mir hat es einfach einen großen Unterschied gemacht.
Aber wieso wird bei website checks immer kontrolliert, ob Google analytics benutzt wird?
Hey Sinan,
Ich kann dir versichern, dass die meisten Leute in diesem Bereich keine Ahnung haben und einfach nur das wiederholen, was sie in irgendwelchen Foren oder Blogs lesen, ohne es selber zu prüfen.
Du solltest auch nicht aufgrund von irgendwelchen Webseiten glauben, dass bestimmte dinge Einfluss haben. – Das sind alles nur Vermutungen und viele von diesen Märchen sind schon lange aus der Welt geräumt.
LG Daniel
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Danke für die Liste, sehr treffend beschrieben.
Ich würde vielleicht noch Punkt 6 dazu nehmen: Keinen Spaß am Bloggen bzw. am Thema.
Meines Erachtens kann und wird es nicht funktionieren, wenn man sich einfach “nur” ein Thema mit gut bezahlten Keywords schnappt und irgendetwas zusammenschreibt.
Nur wer Freude daran hat wird auf Dauer bestehen, und selbst “kuriose” oder absolute Nischenthemen können damit erfolgreich werden.
Was nicht heißt dass man sich nicht vorher ein paar Gedanken darüber macht, welches seiner Lieblingsthemen am geeignetsten ist bzw. sich auch zumindest teilweise monetarisieren lässt.
Und das mit den mindestens 6 Monaten “Durststrecke” kann ich nur bestätigen wenn man nicht auf faule Tricks setzt die sich eh irgendwann rechnen. Dass nicht alle durchhalten ist allerdings auch irgendwie gut für alle, die es “ernster” meinen mit dem Bloggen.
Genau Michael, ich bin sogar der Meinung, dass man mit praktisch jedem Thema erfolgreich werden kann. Auch wenn der Markt bereits überfüllt ist. Durchhaltevermögen und Spass sind die zwei wichtigsten Dinge als Blogger. Schreibt man über sein Lieblingsthema merken das die Leser bald und merken auch mit welchem Herzblut man schreibt. Schreibt man nur für Keywords, das Ranking und das Geld werden die Leser ausbleiben oder es werden weniger sein als man haben könnte wenn man für die Leser schreiben würde.
LG Nathanael
Hallo Nathanael
Je größer der Markt, desto besser ist es für einen Blogger da reinzukommen. – Im Affiliatemarketing verhält es sich z. B. ähnlich, obwohl immer wieder dazu geraten wird, sich kleine Nischen zu suchen, verdient man relativ schnell in Märkten, die breit aufgestellt sind und wo die Kundschaft hungrig ist.
Viele Blogger schreiben auch ganz und gar nicht für ihre Besucher sondern sind nur daran interessiert so schnell wie möglich ihre Leser, zu verkaufen. – Der kleine schnelle Penny lockt halt unaufhörlich.
LG Daniel
Hallo Michael
Danke für deinen Kommentar. Du hast auch recht damit, dass der Spaß am Bloggen oder dem Thema nicht fehlen sollte aber das würde ich schon als ein „Muss“ voraussetzen. – Wenn man im Leben Dinge tut, die einem keinen Spaß oder Freude bringen, dann wird das nirgends etwas.
Ja diese Durststrecke ist für viele nicht zu überwinden, was natürlich auch Vorteile hat und das nicht zu knapp.
LG Daniel
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Ein Blog ist echt nicht ohne, das sollte man keinesfalls unterschätzen. Wenn man kein kommerzielles Interesse hat lieber bei Facebook oder ähnlichen Social Networks seinen “Senf” abgeben.
Danke, für den Artikel. Ist für mich interessant und hilfreich. Vielleicht kannst du auch über Suchmaschinenoptimierung ein bisschen schreiben? Das finde ich auch sehr wichtig wenn man ein Blog schreibt.
Also ich blogge jetzt auch seit über 2 Jahren und mache das rein als Hobby, weil ich Spaß daran habe und eigentlich nur austesten wollte wie Google Adsense und die Google Suche funktioniert. Gerade die ersten 6 Monate waren die Besucherzahlen überschaubar, aber das hat sich mittlerweile gebesert.
Ich denke auch weiterhin der wichtigste Grund ist, dass man hinter der Sache steht. Das ist wie ein Job, auf den man keine Lust hat, aber jeden Morgen aufsteht und sich hinquält.
Einnahmen und hohe Besucherzahlen sehe ich einfach als Bonus und wenn ich den Kommentaren lese, dass ich jemandem helfen konnte, dann hat es sich ja schon gelohnt. :)
Einen kommerziellen Blog kann man ohne Beständigkeit ja eh vergessen. :) Und ohne Einnahmen erst recht.
Bei privaten Blogs glaube ich das es wichtig ist eher für sich zu schrreiben, einen Blog so aufzubauen wie er ursprünglich mal gedacht war: Als eine Art Tagebuch. Falls dann Besucher kommen kann man immer noch anfangen für die Besucher zu schreiben. :)
Gruß, Max