Ergebnisorientiertes Bloggen

Auf dem Weg zum Super-Blogger stößt man stetig auf Hindernisse. Diese wahrgenommenen Hindernisse sind aber nicht immer das eigentliche Problem, welches einen nicht weiterkommen lässt. Es reicht bei Weitem nicht aus, nur die Zeit gut zu nutzen oder eine gesunde Strategie für den Weg zu haben.

Wenn es nicht weiter geht, dann liegt es nicht zwingend an schlechter Planung oder mangelndem Wissen. Oft liegt der Hund an ganz anderer Stelle begraben, als man selbst denkt.

Wenn es mit dem Blog nicht weiter geht und man den Traffic nicht steigern kann oder das Geld verdienen im Netz nicht so richtig in Schwung kommt, dann denken viele, dass das was sie dafür tun, einfach nicht genug ist.

Daher ist es wichtig, alles in regelmäßigen Abständen zu überwachen und die Ergebnisse der Tätigkeit auszuwerten. Nur weil man jeden Tag 5 Artikel schreibt und diese, wie blöd in den Social Media Seiten veröffentlicht, heißt das noch lange nicht, dass dadurch mehr Besucher kommen oder eine Änderung an der Werbeplatzierung mehr Geld bringt.

Es gibt nicht wenige Leute, die haben den ganzen Tag wirklich scheiße viel zu tun aber die Ergebnisse sind oftmals mehr als mager. Es gibt immer was zu tun und immer was zu erledigen und am Ende des Tages hat man das Gefühl ordentlich etwas geschafft, zu haben. Falsch!

Nur weil man den ganzen Tag geschäftig war, heißt das noch lange nicht, dass einen das weiter bringt auf dem eigenen Weg.

Man muss lernen die richtigen Dinge im richtigen Maß zur richtigen Zeit von der richtigen Person erledigen zu lassen. Nur so geht man dann auch in die richtige Richtung.

Was bedeutet das jetzt für einen Blogger.

Es ist immer die Frage nach dem Ergebnis. Bringt es wirklich etwas, jeden geschriebenen Artikel ohne Ende mit neuen Links zu versehen, macht es wirklich Sinn, auf jedem Blog einen Gastartikel zu veröffentlichen. Natürlich bringt jede auch noch so kleine Kleinigkeit etwas aber wer so an die Sache rangeht, der wird in 10 Jahren immer noch versuchen mit seinem Blog oder Webseite erfolgreich zu sein.

Viele Blogger beobachten nicht die Ergebnisse von dem, was sie tun. Die meisten wissen nicht mal, wenn sie gute Ergebnisse erzielt haben. Ich kann hier jedem versichern, dass selbst von den jetzigen Topleuten, die meisten nicht einmal ansatzweise eine Ahnung davon haben, was diese Leute wirklich an den Punkt gebracht hat, an dem sie heute stehen.

Viele von diesen Bloggern könnten keinen zweiten Blog aufbauen mit dem gleichen oder ähnlich messbaren Erfolg. Es ist wirklich verschwendete Zeit, wenn man die Ergebnisse nicht sichtbar macht, weil es dann mit dem nächsten Projekt wieder von null beginnt.

Wer so arbeitet, wird immer ein Problem haben, online Geld zu verdienen. Dagegen kann aber sehr einfach etwas getan werden. Das Ganze lässt sich wunderbar mit Papier und Bleistift oder jedem anderen bevorzugten Werkzeug erledigen.

Ergebnisorientiert Bloggen

Wenn man als Blogger etwas macht, dann stoppt man die Zeit und schreibt auf, was man genau gemacht hat während dieser Zeit. Hierbei geht es nicht darum zu schauen, wie schnell man etwas erledigen kann, sondern darum, wie gut das Endergebnis war.

Zeit Stoppen

Hier wird jede Tätigkeit protokolliert, wie lange diese gedauert und natürlich an welchem Tag man diese Sache erledigt hat. Das muss man in jedem Fall erst mal ein paar Tage durchziehen, bevor man die ersten Ergebnisse beobachten kann.

Veränderungen im Blog beobachten.

Hier beobachtet man jeden Tag unabhängig alle Veränderungen, es gibt stetig positive und negative Veränderungen. Diese muss man beobachten und sich die Tage notieren und natürlich nicht vergessen, was passiert ist.

Daten vergleichen.

Sobald man genug Daten gesammelt hat, fängt man die Liste mit den Tätigkeiten direkt mit den Veränderungen abzugleichen. Aus dieser Geschichte muss man jetzt aber auch keine Wissenschaft machen.

Es reicht, wenn man versucht, direkte Veränderung nach den Tätigkeiten zu finden und diese auch abzubilden. Viele Veränderungen werden sich über mehr als einen Tag hinziehen. Einige werden auch erst nach 3 Tagen sichtbar etc.

Hier muss man einfach den Überblick behalten und auf keinen Fall schlappmachen, weil sonst ist das alles umsonst.

Effektivität messen.

Jetzt ordnet man seine Veränderungen nach Erfolg, am besten ist es auch die Negativ-Ergebnisse mit aufzulisten, damit man weiß, was man in Zukunft einfach lassen sollte oder dringend verändern muss.

Neustrukturierung

Wenn man das eine Weile macht, wird man am Ende Zugriff auf die besten Strategien für den eigenen Blog bekommen und kann diese öfter anwenden und die schlechten Strategien abändern oder weglassen.

Ergebnisse Sammeln

Wer regelmäßig dokumentiert, der wird am Ende einen riesigen Fundus an guten Möglichkeiten zu Hand haben, wie man den eigenen Blog weiterbringen kann und neue Projekte schneller und besser aufzieht.

Das Ganze kann man auch auf die Spitze treiben und mit allen möglichen Daten aus „Google Analytics“ etc. abgleichen und auswerten.

Was aber wirklich toll an dieser ganzen Geschichte ist.

Mit der Zeit wird man selbst immer besser, weil man anfängt, die guten Ergebnisse mit dazugehöriger Methode für sich selbst sichtbar zu machen und dadurch trainiert man schon fast selbstverständlich sein Kopf immer weiter darauf, gute Strategien zu finden und diese zu verändern oder gar komplett neue Ideen in den Topf zu schmeißen.

Euer @BlogKoloss

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2 Responses to Ergebnisorientiertes Bloggen

  1. Hallo!

    Das Abgleichen von Daten ist enorm wichtig für den Erfolg, da man so genau feststellen kann, welche Arbeit wieviel Erfolg gebracht hat und kann diese wiederholen um den Erfolg zu steigern…

    Google Analytics bzw. jede gute Analytics Statistik hilft einem da schon gewaltig um diese Dinge auch ohne Papier und Stift zu sehen.

    Leider haben mich auch schon Leute angeschrieben (nach meinem Artikel zu Google Analytics), die nur die Besucherzahlen aus der Statistic lesen können…

    Viele wollten dann wissen, wie sie den die Bewegung der Besucher auf der eigenen Seite aus Google auslesen können.

    Ich finde die Bewegung der Besucher und woher und wie diese gekommen und wieder gegangen sind, ist gut zu wissen um weitere Anpassungen und Optimierungen machen zu können!

    MfG

    Csaba

    • @BlogKoloss

      Hall Csaba,

      DU hast natürlich recht mit „Google Analytics“ aber ich meinte in meinem Artikel mehr die Dinge, die man tut um seinen Blog oder die Webseite zu promoten. Sachen, die nicht direkt etwas mit deiner Seite zutun haben. Das Schalten einer Anzeige in einer Tageszeitung, Fernsehen oder Postwurfsendungen etc.

      Da reicht es nicht aus, die Leute einfach nur auf eine bestimmte URL zu senden und dann die Besucher aus „GAnalytics“ herauszufiltern. Nicht jede Form der „Promotion“, bietet die Möglichkeit Daten zu sammeln. Alles, was extern abläuft, muss/sollte auch schon vorher dokumentiert werden, weil da liegt letztendlich der Schlüssel zur Entwicklung einer ausgewogenen Strategie.

      Natürlich muss man das nicht mit Papier und Bleistift machen. Excel tut es da auch oder jedes andere Programm, mit dem man komfortabel arbeiten kann.

      LG Daniel

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