Es kommt zu Beginn oft vor, dass ein Blogger oder jemand, der gerne eine Seite betreiben möchte, sich ein Thema aussucht, wovon er glaubt, dass es ihm selbst Spaß macht oder dass es bestimmt richtig gut laufen wird.
Noch öfter kommt es sogar vor, dass Blogger sich unzählige Male umentscheiden, bis letztlich das richtige Blogthema gefunden wurde.
In dieser Zeit wurden dann so ungefähr 5 Blogs gegründet und noch viele weitere Ideen mehr oder weniger durchdacht.
In den meisten Fällen macht es sogar durchaus Sinn, den eigenen Blog zu schließen und sich einer neuen Geschichte zu widmen.
Allerdings gibt es sehr viele Fälle, wo ein Blogger bereits Unmengen an guter Arbeit investiert hat und es eigentlich nur noch wenige Schritte bis zu den ersten Erfolgserlebnissen sind und dann wird die ganze Arbeit kurz vor der Wende über den Haufen geworfen. So ein Blog scheitern ist in meinen Augen ziemlich traurig, weil es nicht hätte sein müssen.
Natürlich ist es wichtig, sich auch von alten Blogs trennen zu können. Besonders dann, wenn einen diese Blogs blockieren aber was sehr viele kaum in Erwägung ziehen, ist den Blog und die gute Arbeit reifen zu lassen.
Für viele Blogger scheint es meistens nur zwei Optionen zu geben, entweder man kümmert sich um den Blog aktiv oder man lässt diesen komplett stehen und macht gar nichts mehr dafür.
In einigen Fällen ist das sogar ziemlich traurig, wenn man sieht, dass diese Leute eigentlich auf einer Goldmine sitzen aber es selbst nicht begreifen und diesen Blog einfach vom Netz nehmen.
Dann wird schnellstmöglich ein neuer Blog aufgezogen und alles dafür getan, dass dieser sich weiter steigert, obwohl viele dieser Maßnahmen, die dann für den neuen Blog getan werden durchaus auch für den alten Blog miterledigt werden könnten.
Einige werden schon verstehen, worauf es hinauslaufen wird.
Mit kleinen Änderungen am alten Blog kann dieser z. B. weiterhin mit wenigen „Backlinks“ pro Woche oder Monat versehen werden. Gerade dann, wenn man eh einen neuen Blog aufbaut, bietet es sich förmlich an, genau das zu tun.
Wer einen Blog ruhen lassen möchte, der sollte unbedingt das Datum von Blogartikeln entfernen und natürlich auch das Datum bei den Kommentaren.
Diese kleine Maßnahme, die für viele Bloganfänger und selbst für Profis immer noch ziemlich unlogisch und völlig sinnfrei erscheint, ist wirklich der beste Tipp, den man als Blogger beherzigen sollte, nicht nur für ruhende Blogs.
Wann sollte man versuchen einen Blog ruhen zu lassen?
Hierbei sollte man drei Dinge beachten, wie läuft es Finanziell mit dem Blog und wie viel gute Arbeit wurde schon investiert. Der letzte Punkt ist für die meisten mit wenig Erfahrung nicht so einfach zu bewerkstelligen aber trotzdem sollte man versuchen, herauszufinden, wie lukrativ die Chancen in der Zukunft von dem eigenen Blog sind.
Nur weil man an einem bestimmten Punkt mit einem Blog nicht weiterkommt oder das Geld verdienen nicht besser läuft, bedeutet das nicht, dass man dies nicht in einem halben Jahr verbessern könnte.
Die Erfahrungen, die man mit dem neuen Blog sammelt, kann man ohne Probleme auch auf sein „erstes Baby“ zu einem späteren Zeitpunk anwenden.
Gerade bei Internetseiten ist das Abstoßen nicht immer zwingend notwendig, weil die Kosten für den Betrieb sich fast gegen null bewegen und man selbst den schlechtesten Blog so weit aufmotzen kann, dass dieser im laufenden Jahr zumindest seine Betriebskosten wieder einspielt.
Ich hoffe es hat den einen oder anderen zum Nachdenken angeregt und vielleicht überdenkt der eine oder andere Blogger auch seine Entscheidung, ein vermeintlich schlecht laufenden Blog sofort abzustoßen.
Euer @BlogKoloss
Related posts:
Hallo Daniel!
Ich persönlich habe auch schon einige Blogs erstellt und dann wieder geschlossen…aber immer nach maximal ein zwei Wochen!
Manchmal habe ich eine tolle Idee und schon eröffne ich dazu einen Blog…leider oft ohne an die Texte und Artikel zu denken…oder an die Arbeit mit einem Thema wo sich dann heraus stellt, das es mir doch nicht liegt.
Dann schliesse ich lieber schnell den Blog, bevor es mir ans Herz wächst und ich es dann nicht mehr schliessen möchte…oder ich zuviel Zeit und Energie hinein investiere…
Manche vergreifen sich aber auch beim Thema, kommen aber erst nach Monaten harter Arbeit darauf…dann ist es schade einen Blog zu schliessen.
Wenn man wirklich schon Monate investiert hat und einige Artikel Online sind, kann man ja auch eventuell einen Verkauf in Betracht ziehen…möglich das das auch eine Lösung ist, statt den Blog zu schliessen…
MfG
Csaba
Es gibt sicherlich auch einige Blogs, die man relativ einfach umbauen kann, d.h. das Thema mehr oder weniger schnell wandeln. Oder man kann sein Themengebiet vielleicht auch auf 2 Schwerpunkte setzen. Manches passt eben erst auf den zweiten Blick.
Z.B. 1.Blog für Blogger mit Tips und Tricks und 2. ein Blog zum Thema Videobearbeitung etc. Daraus lässt sich ein Blog zum Thema Videoblogging machen.
usw.
Hi Mad,
Machen kann man natürlich alles, da hasst du natürlich recht aber oft ist das gar nicht notwendig. Ich denke bei vielen reicht das einfache ruhen mit dem einen oder anderen Backlink über die Zeit gut aus.
LG Daniel
Hallo Daniel,
guter Artikel. Ich hatte am Anfang meiner Karriere auch dieses Problem, bis ich mich auf EIN Thema festgelegt hatte, habe ich einige Male das Hauptthema meines Blogs geändert. Ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass man als frischer Blogger noch gar nicht so richtig weiß, worauf es ankommt.
Erst nach einiger Zeit merkt man, dass es unmöglich und wenig erfolgversprechend ist, einen Universal-Blog zu einem sehr breiten Themenspektrum zu machen. Also wird das Thema enger gefasst und nach einiger Zeit vielleicht sogar noch einmal (so war’s bei mir).
Aber wenn man es dann begriffen hat, dass ein Blog besser funktioniert, wenn das Thema klar begrenzt ist, dann hat sich das normal bald erledigt.
Und wenn man das recht frühzeitig macht, merken das ja sowieso noch nicht so viele Leute ;-)
Jürgen Schnick
Ich frag mich schon wie man ein falsches Thema wählen kann. Ich finde man bloggt ja nicht um zu bloggen sondern um das Thema das einen sowieso schon beschäftigt mit anderen zu teilen.
Guter Beitrag. Ich selber habe meinen Ex-Blog “Techmec” geschlossen. Das lag aber aber nicht am Thema sondern das mir der Name etc. nicht mehr gefiel und ich neu anfangen wollte.
Viele Grüße
Vincent
@azella
Ich kenne sehr viele Blogger die mehr als 5 Blogs gleichzeitig betreiben. Man sollte unterscheiden, ob man als Hobby Blogs betreibt oder hauptberuflich. Wenn man es beruflich macht werden meistens mehrere Blogs gleichzeitig betrieben. Das mindert das Risiko Geld zu verlieren.
Nabend Leute.
Ich finde diesen Artikel wirklich wichtig und interessant, denn ich selber steht genau vor diesem Problem. Ich habe seit geraumer Zeit meinen Blog eröffnet und blicke nicht mehr wirklich durch. Der Erfolg ist bis jetzt auch ausgeblieben… Aber schließen wollte ich meinen Blog eigentlich nicht, da ich wirklich gerne über dieses Thema berichte. Vielleicht kann der ein oder andere sich ja die Zeit nehmen und sich umschauen oder mir Hilfe / Kritik und Verbesserungsvorschläge geben.
Gruß
Steven
Hallo Steven,
ich habe bereits einige gute Artikel dazu veröffentlicht. Am besten du schaust alle Blog-Tipps von mir durch, da ist schon einiges dabei, was deinem Blog helfen könnte bzw. dir.
Ansonsten ist meine persönliche Meinung zu deinem Blog, ohne abwertendes Urteil, dass man schon merkt, dass du wahrscheinlich selbst erst beginnst und wenn man in ein Thema einsteigt. Das Problem ist dann oft Folgendes, es gibt bereits sehr gute Ressourcen, wo die Leute schauen können und man selbst muss einfach mehr tun, damit sich ein persönlicher Erfolg einstellt.
Außerdem sind einige Tipps auf deiner Seite nicht gerade gut. Das Geld verdienen mit Facebook, Twitter etc. in Zusammenhang mit „gekauften“ „Likes“ oder „Follows“ verstößt mal 1A gegen die Nutzungsbestimmungen dieser Dienste und kann im schlimmsten Fall zu einer Accountsperrung führen. Wenn jetzt jemand auf diesem Account Fanpages, Gruppen oder Apps betreibt, dann ist er ziemlich schlecht dran, weil das alles in Mitleidenschaft gezogen wird.
Spontan würde ich aber sagen, dass dir einfach mehr Artikel in kürzeren Abständen helfen.
LG Daniel
Ich finde es ist wichtig sich von unrentablen Dingen zu trennen, vor allem wenn es keinen Spaß mehr macht oder man merkt, daß einem das Thema nicht mehr liegt. Allerdings habe ich an die Möglichkeit, einen Blog einfach ruhend zu stellen gar nicht selber gedacht. Vielen Dank für diesen Gedankenanstoß.
Hallo Kerstin
Wirtschaftlich gesehen ist das schließen von unrentablen „Projekten“ sicherlich nie verkehrt, allerdings kostet ein Blog so gut wie nichts in der Unterhaltung, sofern man weiterhin etwas im Netz eingestellt hat, was man pflegt oder betreibt.
Es ist natürlich auch eine Frage davon, ob man diesen „momentanen“ ungeleibten Blog weiter betreibt, möchte in Zukunft, oder sich ganz sicher ist, dass dieser Blog nie wieder im eigenen Portfolio auftauchen wird, bzw. ganz verschwinden soll.
Ich halte das Ruhen lassen immer für die beste Variante, bis man sich gänzlich sicher ist, wie man weiter vorgehen möchte. Wenn man natürlich eine Seite betreibt, die viele Kosten oder Aufwand verursachen, dann ist das schon wieder eine andere Geschichte.
LG Daniel