Fotos im Blog veröffentlichen – 5 wichtige Tipps für Bildmaterial im Blog

Ein guter Blog lebt nicht ausschließlich nur von guten und interessanten Inhalten, die publiziert werden. Es gibt unzählige Blogs, deren Bestehen nur durch Videos ermöglicht wird. Dann gibt es Fotoblogs, die entweder eigene Fotos einstellen oder auch von dritten die Bilder online präsentieren. Einige Blogs zeigen auch anderes Bildmaterial aus Kunst und anderen Bereichen.

Eine andere Sparte sind Blogs oder Webseiten im Entertainment, Gadget oder Promibereich. Hier werden oft Fotos und Bilder mit Artikeln verknüpft, um die Wertigkeit der Inhalte zu erhöhen und besonders bei Gadget und Technik sind Bilder oft unerlässlich.

Die Blogs aus Unterhaltung, Technik und Kunst sind auch meistens die Blogs, wo Blogbetreiber ziemlich auf die „Fresse“ fallen, denn hier wird oft Bildmaterial verwendet, welches nicht verwendet werden darf oder nur unter bestimmten Voraussetzungen im Blog zeitlich begrenzt oder nur unter bestimmten Bedingungen gezeigt werden darf.

Im Folgenden möchte ich einige Märchen lüften zum Thema Videos, Bilder und Fotos, in Blogs, die einem Webseitenbetreiber einige Unannehmlichkeiten ersparen können, den das Bildrecht, auch das Recht an dem eigenen Bild, gehört mit zu den kompliziertesten überhaupt in der juristischen Welt und falsches Handeln kann sehr teuer werden.

Im Folgenden zeige ich die drei häufigsten Fehler bei Bildmaterial auf, welche oft angewandt werden, aber letztlich rechtlich nicht okay sind.

Ich möchte noch anmerken, dass dies hier keine Rechtsberatung ist, wer es genau wissen möchte in seinem eigenen Fall, der muss eine Agentur oder einen Anwalt in Kontaktieren. Ich erhebe hier auch keinen Anspruch an absolute Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Tipps.

Bild- und Fotoausschnitte

Auf Promi- und Gadgetblogs trifft man oft Fotos und Bilder an, die nur ein Teil des Originalfotos oder einem selbst erstellten Screenshot zeigen. Einige Schlaumeier erstellen dann für diese Ausschnitte dann noch mit Bildbearbeitungssoftware einen Rahmen, der das Ganze unterstützen soll.

Das Einbinden von Bildausschnitten ist rechtlich nicht okay und es ist auch kein Bildzitat, wie oft zu lesen ist. Das Einbinden eines Promis in einen aktuellen Klatsch-Bericht über diesen Promi entspricht nicht dem Bildzitat, da ein Bildzitat die Auseinandersetzung in einem eigenen Sprachwerk voraussetzt, wie es in geisteswissenschaftlichen Publikationen zum Beispiel der Fall ist und dann auch nur unverändert abgebildet.

Das Ausschneiden eines Fotos ist also nicht in Ordnung und kann zu einer Abmahnung führen, die in vielen Fällen sehr teuer werden können.

Screenshots von Webseiten im Blog und E-Books

Auf vielen Blogs findet man Screenshots von Webseiten im Ganzen und Ausschnitten, was im Allgemeinen nur „toleriert“ oder nicht bemerkt wird, sofern es kleine Ausschnitte sind, die kein Bild- oder Fotomaterial zeigen. Das Abbilden eines Screenshots von einer Webseite ist rein rechtlich gesehen auch nicht okay.

Viele E-Books haben viele Screenshots von Webseiten in ihren Büchern, wo die volle Webseite abgebildet wird und auch hier darf man das nur mit einer Genehmigung des Inhabers und ist somit auch nicht richtig.

Das Anzeigen von vermeintlich frei zugänglichen Bildern

Viele Blogs binden auch Fotos von Flickr und anderen Webdiensten ein und glauben auf der sicheren Seite zu sein, nur weil die Bilder frei zugänglich sind und diese Webdienste das Einbinden der Fotos auf fremden Seiten ermöglichen. Das ist auch ein Trugschluss, nur weil jedes öffentliche Bild von Flickr oder einem anderen Dienst eingebunden werden kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass man es auch darf. Kann also auch sehr teuer werden, da es rechtlich gesehen nicht erlaubt ist.

Einige bedienen sich auch bei Diensten, die vermeintlich freies Material unter bestimmten Lizenzen anzeigen, diese Webseiten liefern letztlich nur Vorschläge und garantieren nicht, dass diese Bilder und Fotos auch wirklich frei zugänglich sind. Man kann sich darauf auch nicht berufen in einem Streitfall.

Fotos und Pressematerial

Einige halten sich auch für ganz schlaue Füchse und nehmen Pressematerial von dritten Seiten und glauben, da diese von den Agenturen und Rechteinhabern freigegeben sind, zum großen Teil auch ohne Copyrightangaben, dass sie diese auch auf ihren Blogs und Webseiten anzeigen dürfen.

Das ist natürlich auch falsch, die Blogs und Webseiten, die Zugang zu diesem Material bekommen, sind alle von Hand ausgesucht und auch nur für diese Blogs und Webseiten zu Verfügung gestellt wurden. Wer trotzdem dieses Material auf einem nicht ausgewählten Blog oder einer Webseite einstellt, der hat früher oder später ein großes Problem.

Wie man sieht, gibt es viele Fallstricke bei dem Einbinden und veröffentlichen von Fotos, Bildern und Videos auf dem eigenen Blog und noch mehr dämliche Mythen, die jeglicher rechtlichen Grundlage entbehren.

Selbst gemachte Fotos von Kunstwerken und Produkten

Einige Kunst- und Technikblogger glauben, dass ein selbst geschossenes Foto vor einem Kunstwerk in einem Museum oder auf einer Messe von einem Produkt ihnen das Recht gibt, dieses frei zugänglich zu machen. Das ist aber auch nicht korrekt, wie oben schon erwähnt, ist das Bildrecht sehr kompliziert. Und nur weil selbst ein Foto von einem Kunstwerk genommen wurde, in einem Museum, ist das noch keine Rechtsgrundlage, für das veröffentlichen des Fotos.

Hier bedarf es auch einer Genehmigung des Rechteinhabers des Kunstwerks oder der Produkthersteller und liegt diese nicht vor, wird es teuer. Besonders in der Kunst ist das ohne Verhandlungsbasis, selbst Museen haben hier strenge und strikte Vorgaben, wann ein Kunstwerk in einer Broschüre oder Flyer gezeigt werden darf und jedes Mal wird eine Genehmigung fällig.

Selbst Kunst, die mit den Besuchern in Interaktion steht und man teile der Ausstellung mitnehmen darf, ergibt noch kein Recht auf die Abbildung dieses Kunstwerks.

 

Mein persönlicher Rat an alle, die unbedingt Bildmaterial einbinden wollen, prüft es lieber dreimal. Wenn ihr euch bei einem Foto nicht sicher seid, dann lasst es besser, denn viele von Euch werden nicht das nötige Kleingeld in der Kriegskasse haben, um solche Streitfälle zu bestreiten oder sich auch nur schnell und vernünftig mit dem Rechteinhaber zu einigen.

Natürlich gibt es auch Fälle, da lässt sich alles schnell und zeitnah per Telefon ohne jegliche Kosten regeln, jedoch sollte man sich bewusst machen, dass man hier von der Arbeit Dritter profitiert in der einen oder anderen Form und das diese Menschen ein absolutes Recht auf diesen Anspruch haben.

Viele Blogger sehen das oft nicht, wenn es sie trifft, aber da hilft dann auch kein heulen und winden, in so einem Fall hat man selbst den Mist gebaut und muss das dann auch ausbaden.

Euer @BlogKoloss

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31 Responses to Fotos im Blog veröffentlichen – 5 wichtige Tipps für Bildmaterial im Blog

  1. Gut, dass Du dieses Thema aufgegriffen und einiges klargestellt hast. Es ist wirklich erschreckend, wie viele Leute unbedacht Bilder auf ihre Webseiten stellen. Spätestens seit “Marions Kochbuch” sollte jedem bewusst sein, dass es auch für Betreiber kleiner Hobbyseiten richtig teuer werden kann.

    • @BlogKoloss

      Hi Stefan

      Es gibt zu dem Thema Bilder und Fotos aber auch ziemlich viele wilde Aussagen im Netz, auf die sich viele Blogger verlassen und merkwürdigerweise wird dieses Thema von kompetenten Leuten nicht gepflegt, was aber auch an dem Bereich liegen kann, denn das Bildrecht ist eigentlich für Einzelpersonen kaum zu überschauen.

      LG Daniel

  2. holger

    Tja typische deutsche Kleinkrämmerei. Mehr ist dem nicht zuzufügen!

    • @BlogKoloss

      Hallo Holger

      Das betrifft nicht nur Deutschland, sondern jedes andere Land auch.
      Das Bildrecht ist in vielen Ländern sogar noch mehr verschärft und das auch aus gutem Grund.

      LG Daniel

  3. Also das mit den Screenshots von einer Webseite finde ich schon echt überzogen. Aber da steckt man nicht drin. Da könnte ja jeder selbst Google verklagen da dort eine Webseiten Vorschau angezeigt wird. Wenn ein Screenshot in negativen Zusammenhang auftaucht, dann wäre es noch verständlich diesen entfernen zu lassen.

  4. Ich hasse dieses Thema und habe oft Bedenken was falsch zu machen. Kurze Frage: Ist es erlaubt wenn man z.B. über eine Bilder Serie schreibt (spezieller Link) in der man ganz ausdrücklich auf die Quelle hinweist und darüber schreibt ein Bild dieser zu verwenden (im zusammenhang?!?)..

    Viele Grüße
    Vincent

    • @BlogKoloss

      Hallo Vincent

      Du solltest dir besser die Erlaubnis holen. Damit bist auf der sicheren Seite, weil grundsätzlich reicht die Quellenangabe nicht immer aus, das ist sehr eng gestrickt. Allerdings kostet das Fragen auch nichts.

      LG Daniel

      • Fragen ist natürlich immer besser! Aber meistens antworten die nicht innerhalb 1 Stunde und dann will ich den Beitrag auch nicht mehr veröffentlichen, weil das meist nur bei kurzen Beiträgen der Fall ist wo ich etwas empfehle. Naja man kann ja auch eine E-Mail vorbereiten (Muster) wo man nach den Recht für ein Bild fragt, und dann immer die aktuellen Daten eintragen…

        Viele Grüße
        Vincent

        • @BlogKoloss

          Ich wäre auf jeden Fall bei Fotos sehr vorsichtig, denn da kommen schnell happige Kosten auf einen zu, selbst wenn die Kostennote noch einmal gedrückt werden kann, sind es immer noch ein paar Hundert Euro.

          LG Daniel

          • Aber ist das nicht so das man erstmal eine Benachrichtigung kriegt und dann die Strafe wenn man´s nicht entfernt?

            • @BlogKoloss

              Das liegt meines Wissens völlig im Ermessen des Rechteinhabers, ob er dich zuerst nett anschreibt oder sofort abmahnt
              LG Daniel.

  5. HansWurst

    Hi,
    kann dem nur zustimmen. Aktuell gehen ja so einige ‘Projekte’ über den Tisch, wo ich mich ernsthaft frage, wie blauäugig die jeweiligen Betreiber mit dem Thema umgehen (das Wort Dummheit würde vielleicht besser passen, aber nun gut). Ich meine, jeder muss selbst wissen, wie er’s mit Bildmaterial anstellt – aber volle Kanne Promibilder ohne CC zu verwenden und dann mit Einnahmen prahlen / selbsternannten seoSonstwas … ok, musste ich mal kurz hier abladen, auch wenn es ganz andere betrifft :) – hoffe es ist ok.
    Das Zitat oben “Einige halten sich auch für ganz schlaue Füchse und nehmen Pressematerial von dritten Seiten…” trifft es deshalb wirklich gut! Das Schlimme ist, dass sie damit immens Traffic machen, und glauben ihre paraphrasierten, zusammengekl… Texte und ihr Know-how wären dafür verantwortlich. So, nun aber genug :)’ VG

    • @BlogKoloss

      Hi Hanswurst,

      gegen deinen Kommentar ist nichts einzuwenden, allerdings wäre ein Klarname besser gewesen als „HansWurst“. So wird kaum jemand auch nur ansatzweise erwägen, deinen Kommentar in irgendeiner Form ernst zu nehmen.

      LG Daniel

  6. Hans

    Hallo Daniel,
    mag sein. Da sich aber manche zu schnell auf den Schlips getreten fühlen, trotz gerechtfertigter Kritik am Bild-Einsatz, ist diese Art der Äußerung durchaus legitim. Muss auch niemand ernst nehmen, ist mehr eine subjektive Feststellung als ein Kommentar. Passt ja thematisch auch ohne Link;
    VG

    • @BlogKoloss

      Hi Hans,

      in diesem Artikel geht es ja nicht darum jemanden auf den Schlipps zu treten, sondern Leuten mit Fragen ein wenig zu helfen. Vielen Bloggern ist nicht mal bewusst, dass sie dort Probleme bekommen können, weil die ihr Wissen einfach an den falschen Stellen abrufen. (Mein Artikel ist mit Sicherheit auch nicht die beste Wahl)

      Ich sehe oft Blogger die einfach Bilder von relativ unbekannten Fotografen einbinden oder die Quellenangabe am Foto vergessen, obwohl es das Einzige wäre, was eingebunden werden müsste.

      Es ist sicherlich schon ein lukrativ Geschäft für die Foto-Communities geworden, Betreiber abzumahnen, die einfach nicht die Quelle angeben. Das dürfte sich bei einem Bild der Art auch schon um die 1.000 Euro belaufen und wer ein Bild von einer Agentur einbindet, der darf richtig tief in die Tasche greifen.

      LG Daniel

  7. Das einfachste ist es wohl wenn die Bildbesitzer ein Wasserzeichen über ihre Bilder machen. Diskussion überflüssig :) Wird das nicht gemacht brauchen sie sich nicht wundern wenns überall geklaut wird. just my 2 cents

  8. Bilder lockern schon auf ja, aber das passende zum Blog Artikel zu finden für das man auch noch eine entsprechende Lizenz hat oder erwerben muss ist ja immer eine Zeit und Geld Frage.

    In diesem Artikel ist auch kein Bild ;)

    Grüße

    • @BlogKoloss

      Hi Azella,

      ich denke der Blog hier kommt ganz gut ohne Fotos und Bilder aus. ;)

      LG Daniel

  9. Sehr guter Artikel. Beim Thema Flickr fehlt mir aber das Thema Creative Commons ein wenig. Pauschal zu sagen, dass das Einbinden der Fotos gefährlich ist ist mir zu wenig.

    • @BlogKoloss

      Hallo Markus,

      Das mit Flickr und Creative Commons ist auch so eine Sache, es ist schlichtweg nicht zu überprüfen, ob der Einsteller des Bildes auf FLickr auch wirklich der Urheber ist und somit ist die Kennzeichnung mit der Creative Commons“, Gnu oder sonst irgendeiner freien Lizenz immer Russisch Roulette.

      Gerade bei Flickr ist es keine Seltenheit, dass dort Menschen Bilder anderer Urheber hochladen.

      LG Daniel

  10. Hallo Daniel,

    toller Artikel.
    Beim Thema Bilder ist es echt schwer alles richtig zu machen. Der einzige Schutz ist hier wohl keine Bilder zu verwenden.

    Gerade das mit den selbst gemachten Produktfotos hatte ich gar nicht auf dem Schirm.
    Man sieht solche Produktfotos sehr häufig in irgendwelchen Technik-Blogs. Da hab ich mir eigentlich nie was dabei gedacht…

    • @BlogKoloss

      Hallo Christian,

      ja das Bildrecht ist schon sehr kompliziert und gerade das mit den Bildern von Produkten ist auch nicht ganz einfach, hier st es fast immer besser sich das PR-Material zusenden zu lassen. Viele größere Technig-Blogs werden auch durch eine Agentur oder den Hersteller mit Bildmaterial versorgt, da der Hersteller auch an einer Verbreitung interessiert ist.

      Problematisch ist es auch mit Fotos von Ladengeschäften etc. Das sind alles so Geschichten, die oft einfach toleriert werden oder den Rechteinhabern nicht bewusst sind.

      LG Daniel

  11. Hallo, ich bin so ein “Opfer” aus Unwissenheit. Ich habe im Nov. 2010 bei einer Ausstellung über wiss. Mikrofotografie erlaubter Weise fotografiert. Auch wegen Veröffentlichung im priv. Blog hatte ich gefragt, aber mir nicht schriftlich bestätigen lassen. Das Institut, wo die Fotos herkommen, habe ich nicht angeschrieben, aber ihre Webseite angegeben. – Dann habe ich zwei dieser Fotos zu lustigen Collagen verarbeitet – und wegen dieser werde ich jetzt gleich und sofort mit einmal 775,– € für 14 Monate und das andere mal mit 525,- € für 12 Monate Veröffentlichungszeit abgemahnt. Brav und bieder, wie man mit 66 eher schon ist, habe ich geantwortet und auch meine Adresse bekannt gegeben, so dass der Anwalt jetzt offene Tür und Tor hat. – Wäre ein Verschweigen der Adresse besser gewesen.
    Da ich nur eine Mindestrente habe, würden diese 1200,– € schon ein wenig existenzbedrohend sein. Hast du einen guten Rat für mich, jetzt, wo das Kind im Brunnen am Ertrinken ist.
    Zum Glück kann ich mit Excif-Daten beweisen, dass ich meine eigenen Fotos verwendet habe, nutzt mir aber nicht viel.
    Danke für jeden Tipp sagt
    Clara, die alles Verfängliche sofort vom Blog gelöscht hat.

    • @BlogKoloss

      Hallo Clara
      Zuerst einmal noch ein Tipp für später, gerade bei Ausstellungen sollte man vorsichtig sein. Selbst wenn man die Erlaubnis von dem Museum oder dem Ausstellungsort hat, dort zu fotografieren, sind Bilder von den Ausstellungsobjekten damit immer noch nicht freigegeben, diese in der Öffentlichkeit zu zeigen.

      Oben im Artikel erwähnte ich bereits, das selbst Museen für jedes Exponat an strikte Vorgaben für die eigenen Publikationen gebunden sind und sich von den Besitzern für jede Kleinigkeit eine extra Genehmigung holen müssen.

      Also mein Rat wäre, dass du vielleicht erst einmal mit dem Anwalt oder der Person, die dich abgemahnt hast in Kontakt trittst. Am besten per Telefon und demjenigen deine Lebenssituation erklärst und einfach mal fragst, ob da bei den Kosten etwas zu machen ist und das du die Kosten aufgrund deiner Mindestrente nicht auf einen Schlag begleichen kannst.

      Vielleicht lassen sich die Kosten noch etwas nach unten drücken und mit einer Ratenzahlung in für dich so kleine Raten aufteilen, dass es für deine Existenz nicht kritisch wird. Das wäre jetzt mein nachbarschaftlicher Rat.

      Sowieso ist es meiner persönlichen Auffassung immer besser, sofort mit den Leuten direkt zu sprechen. Ich wünsch dir viel Glück Clara und hoffe, dass sich das für dich aufklärt.

      LG Daniel

      • Danke Daniel für deine ausführliche Antwort. – Ich denke aber, dass zwar der Institutsleiter Prof. xxxx unter der Mail steht, der sie aber nie und nimmer geschrieben hat. So denke ich, dass ich bei einer telefonischen Anfrage vielleicht an die Falschen gerate. – Aber, vielleicht mache ich es doch.
        Vielen Dank und in Zukunft bin ich schlauer – jetzt – wo das Kind im Brunnen liegt, muss es entweder schwimmen oder ertrinken.
        LG von Clara

  12. Wahre Worte, es sei auf jeden Fall Vorsicht geboten bei Bildern von Designern und Fotografen. Ich werde keine Bilder in meinem Blog, ich weiß, der Leser erwartet interessante Bilder zum Thema… usw.
    Bilder können im Bilderblog angeschaut werden.

    Grüße,
    Alex

  13. Hallo,
    grundsätzlich sollte man überhaupt kein Bild ohne eine entsprechende Genehmigung veröffentlichen. Das kann im Einzelfall sehr teuer werden. Wenn ich Bildmaterial benötige, dann hol ich mir das z. B. auf Fotolia. Kostet nur ein paar Cent, den Inhaber kann man dezenz im Impressum nennen. Es gibt ja auch gratis Bildquellen die man nutzen kann. Ansonsten immer erst fragen.
    Gruß

  14. Moin moin,

    Bilder sind ein MUSS und ich bin genau der Meinung wie Egon. Man sollte aber immer erst den Inhaber fragen, weil fragen kostet ja bekanntlich nichts!

    Einen schönen Abend

  15. Franz

    Im Fall der Clara würde ich mich auf jeden Fall an die Anwaltskanzlei wenden. Welcher Anwalt will schon einer Rentnerin ihre paar Euros klauen. Und falls ja, riecht das mal wieder nach Presserummel, und den mögen die Juristen ja auch nicht so gerne.

    • Es hat sich schon längst erledigt, auch ohne Anwalt. Er hat eingelenkt und ich musste gar nichts bezahlen.
      Danke dennoch!

  16. Also darf man grundsätzlich gar nichts.

    Das ist natürlich sehr schade, weil es muss ja auch irgendwie möglich sein über bestimmte Dinge zu berichten. Und Satire muss auch eine Mögleichkeit haben Dinge zu nehmen und zu verfremden. Das ist ein zu hohes gut, als dass es durch übertriebenes Urheberrecht kaputtgemacht werden darf.

    Das Ding ist auch, dass viele einer Veröfentlichung sofort zusagen würden, da es (mit Link) auch noch Werbung für ihre Arbeit wäre.

    Nur gibt es halt keine einheitliche Regelung um schnell bzw. sofort herauszufinden ob ein Rechteinhaber einer Veröffentlich zustimmt, nicht zustimmt oder für Geld zustimmt.

    Sonst schadet das jedem, auch den rehteinhabern.

    Profitieren tun natrülich die großen mächtigen Medienkonzerne, die es einfach drauf ankommen lassen und das Recht brechen, da sie die Macht haben und es im zweifelsfall ihnen nichts aus macht, die Strafe zu zahlen. Hauptsache sie waren schneller als die anderen.

    Die kleinen Blogs bleiben da natürlich auf der Strecke. Eine saublöde Gesetzeslage.

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