Kennst du deine Besucher gut genug

Als Blogbetreiber vergisst man gerne bei dem Auswerten der Statistiken einen wichtigen Punkt, den man nicht in den ganzen Zahlen finden kann. – Wer sind meine Leser, sind es Leser die schon viel eigene Erfahrung vorweisen oder sind es Leser, die gerade am Anfang stehen. Wie tief stecken die Besucher in der Materie.

Für einen Blogger sind die Besucher und regelmäßigen Leser die Kunden, die es zu bedienen gilt.

Natürlich möglichst so, dass sie zufrieden sind, mit dem, was sie auf dem Blog erfahren und lernen. Daher ist sehr wichtig zu erforschen, welche Leser man auf seinem Blog antrifft. Für wen schreibt man die Artikel.

Die Kommentare geben einem Blogbetreiber Aufschluss darüber, welche Fragen wichtig sind und was in der Zukunft vielleicht tiefer gehend zu behandeln ist. – Wer sich nicht über seine Leser informiert, wird sehr oft in die Situation kommen, in der man einen Artikel verfasst, den man selbst für eine klasse Arbeit hält, aber die Leser nicht anspricht. – Hier muss man als Blogger natürlich auch ein wenig Testen um das wirklich rauszufinden.

Der Unterschied zwischen unerfahrenen und erfahrenen Besuchern entscheidet über die jetzige Ausrichtung des Blogs und dessen Strategie für die Zukunft.

Was kann man als Blogbetreiber tun, um die nötigen Informationen zu erhalten?

Das Analysieren der Kommentare ist Teil des Qualitätsmanagements eines Blogs. Es kann dadurch sehr leicht erkannt werden, was zu tun ist, um gewisse Ziele zu erreichen – wie z. B. das steigern der Kommentare in zukünftigen Beiträgen.

Kommentare analysieren:

Der erste und mit Sicherheit leichteste Schritt in dem Prozess ist das Analysieren der Kommentare in den einzelnen Beiträgen. Hier sollte man in regelmäßigen Abständen die Kommentare überprüfen und ein besonderes Augenmerk auf die viel kommentierten Beiträge werfen.

Das kann man je nach Kommentarfrequenz wöchentlich oder monatlich gestalten oder es in den Antwortprozess integrieren. – Eine gute Methode ist, die Kommentare zu klassifizieren und die User in Erfahrungsebenen einzuteilen.

Das ist natürlich für einen Hobby- oder Gelegenheitsblogger ein enormer Kraftaufwand aber für jeden Blogger der es auf eine professionelle Ebene mit seiner Internetseite schaffen möchte unausweichlich.

Kommentarvergleich von populären Beiträgen:

Um Besucheraktionen zu forcieren, reicht es nicht aus einfach nur zu schauen, welche Beiträge viele Kommentare erzeugt haben, sondern hier gilt es darauf zu achten, was die Besucher zu diesen Beiträgen geschrieben haben.

Es sollten regelmäßige Gegenüberstellungen von erfolgreichen Inhalten und deren Kommentare stattfinden, um zukünftig weitere Inhalte dieser Art zu erstellen.

Emails der Leser analysieren:

Viele Blogbetreiber erhalten früher oder später E-Mails von ihren Lesern. Das kann je nach Thema des Blogs entweder mehr oder weniger sein – manche erhalten auch nie eine einzige Mail.

Hier gilt es auch diese genau durchzuschauen, was die Leute wissen möchten und im zweiten Schritt abzugleichen, was diese Besucher, sofern sie auf dem Blog schon kommentiert haben, dort für Kommentare hinterlassen haben.

Nach was gilt es, zu schauen?

Die Kommentare und Emails durchsucht man in erster Linie nach Fragen, Forderungen und eigenen Erfahrungen der Leser. Das alles gibt einem die Informationen um weitere Schritte genauer zu planen.

Nehmen wir mal diesen Blog hier als Beispiel – die Mails, die ich erhalte und beantworte sind zu über 80% Fragen, die Menschen am Anfang stellen oder Blogger die gemerkt haben, dass sie nicht so recht weiterkommen mit dem was sie tun oder woanders gelesen haben.

Das sagt mir natürlich, dass ein großer Teil meiner stillen Leser bedarf an Blog-Basics und ganz einfachen Einstiegshilfen besitzt.

Das Analysieren seines Publikums hilft nicht nur den eigenen Blog zu verbessern, sondern auch alle Besucher und Leser glücklicher zu machen.

– Das hängt natürlich beides unmittelbar miteinander zusammen. Jedoch gibt es oft genug Fälle, wo die Blogger an ihren Lesern einfach vorbei bloggen und das solange, bis nichts mehr los ist.

>> Mehr Blog Tipps Lesen oder nach weiteren Blog-Tricks in der Blog Hilfe schauen.

Euer @BlogKoloss

Related posts:

  1. 5 goldene Tipps für mehr Kommentare
  2. Die 3 Vorteile von zeitlosen Inhalten
  3. Das Datum von Blogartikeln entfernen
  4. 5 Blog Tipps für zeitlose Inhalte
This entry was posted in Blog Tipps and tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

9 Responses to Kennst du deine Besucher gut genug

  1. Hallo Daniel,
    Schöner Artikel und ein wichtiges Thema das du hier ansprichst. Es macht auf jeden Fall Sinn herauszufinden was die Leser wollen.

    Wenn man allerdings ganz am Anfang steht, kann man auch ganz einfach selbst entscheiden, wer die Leser sein sollen. Indem man einfach für seinen “perfekten Leser” schreibt. Diese Besucher werden dann wohl auch am ehesten auftauchen.

    Klar ist aber auch, dass man sich am Anfang eventuell nicht sicher ist, was man genau will und dann können die ersten Stammleser auf jeden Fall helfen ;-)

    • @BlogKoloss

      Hey Dani

      Natürlich kann man sich am Anfang für sein Publikum selbst entscheiden aber oft merkt man nicht, dass man trotz dessen ein ganz anderes Publikum auf seinem Blog bedient oder ein großer Teil von Lesern mit ganz anderen Anforderungen und Bedürfnissen auch mitliest.

      Das ist auf jeden ein nicht zu unterschätzender Faktor.

      LG Daniel

  2. Hey Daniel,
    danke für den Artikel.
    Ich habe immer wenig Zeit und das Problem, dass ich mich zu schnell für etwas Fasziniere. Ich glaube ich kann aktuell nicht meinen Blog objektiv auseinandernehmen und sagen “Ok das und das ist problematisch. Ich habe zwar schon ca. 3 Jahre Bloggererfahrung (nicht ganz mit meinem aktuellen Blog) aber die auch nur stümperhaft. Seid ca. 3 Monaten beginne ich, Blogs über Feed usw. zu verfolgen und lerne dazu.
    Das von Dir angesprochene “Analysieren” muss ich aber noch weiter lernen :)

    • @BlogKoloss

      Hallo Oliver,

      Ja das Analysieren von dem eigenen Projekt gehört auf jeden Fall dazu aber man sollte auch darauf achten, dass man sich um die richtigen Daten zu dem richtigen Zeitpunkt zu kümmert. – Sonst kümmert man sich um Dinge, die einen nicht voran bringen.

      Ich wird bestimmt auch noch einmal genauer auf das Auswerten von Daten eingehen, vielleicht nicht unbedingt hier aber du wirst es in jedem Fall erfahren :)

      LG Daniel

  3. Wenn man in seinem Blog Affiliate Werbung schaltet ist es ganz wichtig zu wissen was für Besucher sich auf dem Blog aufhalten.

    Den in dem Fall muss man ja ein gutes Gefühl haben, dafür was man den Besuchern anbieten kann was auch passt.

    Ich persönlich weiß ziemlich genau welche Besucher ich zu 80% habe. Ich “denke” es sind weibliche Besucher zwischen 13 und 55!

    • @BlogKoloss

      Hey Dominik

      Ja da hast du recht. Wer bei seinen Affiliate-Seiten das falsche Publikum anspricht, der hat eigentlich schon verloren.

      LG Daniel

  4. Hallo Daniel,
    dem kann ich nur zustimmen. Man sollte wirklich mehr über seine Leser erfahren. Allerdings ist gerade das denke ich auch eine Fleißarbeit, woran manchem vielleicht die Motivation fehlt. Ich werd mal versuchen, das bei meinem Blog nun monatlich zu machen.

    • @BlogKoloss

      Hey Andrè

      Man muss das ja nicht übertreiben, oft hilft schon der Vergleich der Topartikel um Dichter an seine Leser, zu kommen. Das Ganze sollte auch immer im Verhältnis zum Nutzen stehen.

      LG Daniel

  5. Pingback: 5 Tipps, um alte oder schlechte Artikel in einen Erfolg zu verwandeln « Blog Tipps « BlogKoloss

Hinterlasse eine Antwort

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.