Das alte Jahr ist vorbei und mit dem Einzug des neuen Jahres findet man auf vielen Blogs Vorsätze wie man den eigenen Blog erfolgreicher machen kann. Sei es der Wunsch nach mehr Traffic oder Geld. – Das sind eigentlich immer die neuen Vorsätze.
Bloganfänger nehmen sich meistens genau dieselben Ziele. Dort werden Sachen formuliert, wie – in einem halben Jahr 1000€ pro Monat verdienen oder in sechs Monaten 50.000 einzigartige Besucher pro Monat generieren. – So oder ähnlich klingen die guten Vorsätze und Ziele der meisten Blogger.
Warum ist das falsch?
Weil das keine Ziele sind, das sind Ergebnisse. – Zudem auch schwache Ergebnisse, weil diese in stärkeren Ergebnissen beinhaltet sind.
Nehmen wir das Beispiel mit dem Traffic. – Wann hat man denn mehr Traffic? Wenn man mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, durch eine stärke Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Das bedeutet mein Ziel ist nicht mehr Traffic, sondern eine stärkere Präsenz in meinem Umfeld und der Öffentlichkeit. – Eine starke Präsenz bedeutet auch mehr Verkäufe und somit mehr Geld.
Was ist also das Ziel:
Der Aufbau einer starken Präsenz wäre hier also als Ziel zu setzen.
Und das Ergebnis.
Wäre eine größere Reichweite und stärke Wahrnehmung
Die eigene Kommunikation mit uns selbst – beeinflusst uns zu 100% in dem, was wir tun. Schwach formulierte Ziele und Ergebnisse liefern auch nur schwache Aktionen und Lösungen.
Starke richtig formulierte Ziele und Ergebnisse lassen auch wesentlich mehr Erfolge zu und verhindern große Enttäuschungen.
2 Beispiele für gute Teilziele mit schnellen Erfolgen
Ein Beispiel für eine Aktion die zu mehr Präsenz führen kann ist dafür zu sorgen das eine bestimmte Anzahl von Antworten auf jeden (oder fast jeden) geschrieben Artikel gegeben wurden. – Der Gedanke dahinter könnte sein, dass mehr Besucher, die über Google kommen, den Blog als Autorität akzeptieren.
Das andere Beispiel könnte das wöchentliche Auffinden einer absolut genau zum Thema passenden Traffic-Ressource für den eigenen Blog sein. – Zielgerichteter Traffic bringt mehr als Hunderte von Links als Kommentator auf irgendwelchen Blogs.
Letztendlich geht es darum, sich die richtigen Fragen zu stellen. – Wer einen guten Output haben will, muss auch dafür sorgen, dass ein guter Input erfolgt. – Ganz simple Geschichte.
>> Mehr Blog Tipps Lesen oder nach weiteren Blog-Tricks in der Blog Hilfe schauen.
Euer @BlogKoloss
Related posts:
Pingback: Klare Ziele als Blogger für mehr Geld und Traffic « Blog Hilfe « Bloggen mit System
Ziele sind trotzdem nicht ganz überflüssig finde ich. Klar schwammig (wie Du ja berichtet hast) zu sagen “mehr Traffic”… das ist kein Ziel.
Wenn man sich allerdings versucht erreichbare und feste Ziele zu setzen, hat das was Gutes.
Was können denn Ziele sein? Meiner Ansicht nach kann man sich Besucher- und Kommentarzahlen nicht zum Ziel setzen, da man diese nicht beeinflussen kann. Ich kann lediglich (für mich) interessante Artikel mit Fragestellungen publizieren, ob und wann dann allerdings Antworten/Besucher kommen… kein Einfluss!
Ich habe mich nach hin und her überlegen doch hingesetzt und einen Jahresabschluss für Olis Computerblog geschrieben, gut daran ist, dass man das ganze Jahr nocheinmal gedanklich durchgeht.
Als ich dann anfing, die Aussichten auf 2011 zu schreiben habe ich lange überlegt und dann doch geschrieben, dass ich den Blog möglichst Interessant gestalten will, sodass 50 Besucher täglich erreicht werden können, das hätte ich aber lieber als “ich wünsche mir” betiteln sollen.
Was ich aber als Ziel erfassen kann/konnte: -Beiträge einmal wöchtentlich 13:00 Uhr
-Kommentare Zeitnah beantworten.
-Gastartikel schreiben
Denn diese drei Sachen kann ich beinflussen. Wie sich dass dann auf die Besucher auswirkt: keine Ahnung.
Ich sehe wie gesagt in Zielsetzungen (insofern reel) die Möglichkeit ruhig und realistisch den aktuellen Standpunkt und den weiteren Weg zu bestimmen.
Solche Zielsetzungen sind doch angebracht oder gibt es da einwände?
Hallo Oliver,
Ich habe mein Artikel mal upgedated. Erst durch deinen Kommentar ist mir aufgefallen, dass ich mein Gedanken nicht zu Ende ausgeführt habe.
Wir meinen letztendlich dasselbe.
LG Daniel
[...]in einem halben Jahr 1000€ pro Monat verdienen oder in sechs Monaten 50.000 einzigartige Besucher pro Monat generieren [...] – das erfüllt meiner Meinung nach viele Kriterien, die man an Zielsetzung anlegen kann. Sie sind spezifisch, klar definiert, messbar, zeitlich abgegrenzt – damit erfüllen sie viele Aspekte einer smarten Zieldefinition (Spezifisch – Messbar, Akzeptiert – Realistisch – Terminlich fixiert) . Das Ziel einer starken Präsenz muss ja auch erst einmal operationalisiert werden, ich muss mich also mit der Frage beschäftigten, was macht eine starke Präsenz aus. Da kommt man um Zahlen zu Besuchern und Traffic kaum herum, Einnahmen sind eine andere mögliche Zielgröße.
Die Frage ist, ob sie auch realistisch sind und die Frage ist auch, ob man noch qualitative Kriterien anlegen will, also z.B. ich will nicht irgendwelche Besucher und nicht irgendwelchen Traffic.
Die Frage, die du meiner Meinung nach am stärksten hervorgehoben hast, ist, wie man diese Ziele erreichen will, also die Frage nach dem Aktionsplan und nach geeigneten, möglichst effektiven Maßnahmen und das ist sicher der schwierigere Teil der Übung. Wobei es genügend Aktionspläne gibt, die das Papier, auf dem sie geschrieben wurden, nicht wert sind. Entweder sind sie nicht gut durchdacht oder die Maßnahmen werden nie oder nur halbherzig durchgezogen. Gerade für “Gelegenheitsblogger” ist es sicher nicht einfach, die nötige Kontinuität aufzubringen.
Hallo Regina,
Ich danke dir sehr für deinen sehr ausführlichen Kommentar, den du hier hinterlassen hast.
Natürlich hast du recht, wenn du sagst, dass diese „Ziele“ SMART definiert sind, weil sie rein technisch gesehen allen Regeln folgen. – Aber wie du schon erwähnt hast, scheitert es oft an den Aktionen und Lösungsansätzen und das liegt daran, weil viele Ziele zwar SMART aber gleichzeitig schwach definiert sind.
Lösungsansätze und Kommunikation hängen unmittelbar mit der eigenen Kommunikation zusammen in der sich jeder fortwährend befindet und wenn ich jetzt dieses schwache Ziel in meinen kleinen super Computer in meinem Kopf einspeise, dann werde ich unzählige schwache Antworten und Lösungsansätze auf meine Frage erhalten. – Das ist auch logisch, weil in einem halben Jahr 1000 Euro pro Monat verdienen, ist alles andere als ein starkes Ziel und bei genauerer Betrachtung auch gar nicht mal so SMART definiert.
Bleiben wir mal bei dem Beispiel Geld. Natürlich kann ich Geld (was eigentlich Teil eines Ergebnisses ist) als Ziel verwenden aber das Problem mit dem Geld ist, dass es eine reine „Belohnung“ ist und ich brauche immer etwas, was diese „Belohnung“ auch möglich machen kann.
Zudem besitzt Geld als Ziel einen sehr niedrigen emotionalen Antrieb für Menschen, sprich nach kurzer Zeit sinkt auch die Motivation und der Fokus ganz automatisch und der Kraftaufwand zum Weitermachen wird größer.
Richtigerweise gibt es auch genügend Beispiele, die mir widersprechen würden, jedoch haben diese Personen wohl im Regelfall bereits selbst antrainierte oder erlernte Fähigkeiten, die sie unbewusst auf dieses Problem anwenden – z. B. um das Ziel effektiv zu transformieren oder bestehende Lösungen aus anderen Bereichen zu transferieren etc.
Natürlich könnte man darüber sehr lange reden aber aus deinem Kommentar entnehme ich auch, dass wir uns im Kern einig sind. – Es hingt oft an der richtigen Durchführung.
LG Daniel
Ich finde Ziele sollten kein Geld oder Besucher sein. Ziele sollten z.B bessere Artikel oder der bessere Aufbau sein.
Denn wenn man diese Ziele hat, wird das andere eine Belohnung. So sehe ich das.
Aber natürlich ist es auch nicht so schnell möglich ein perfekter Blogger zu werden. Wenn es so wäre, hätten wir Blogger wie Sand am Strand.
MfG Kurt
Hi Sinan,
Das ist auf jeden Fall schon eine gesunde Einstellung. – Das holt dich vor allem aus einem Tunnel heraus, in dem viele Menschen festsitzen und verschafft dir dadurch auch einen Vorteil.
LG Daniel
Pingback: 6 Schritte zum stressfreien Bloggen « Blog Tipps « Bloggen mit System
Pingback: 3 Tipps für den guten Umgang mit Frustkommentaren « Blog Hilfe « Bloggen mit System
Pingback: 7 Eigenschaften die man als Blogger mitbringen sollte « Blog Tipps « Bloggen mit System
Pingback: Lerne von Besseren aber kopiere sie nicht « Blog Tipps « Bloggen mit System