Regeln für den richtigen Umgang mit RSS

Das ist ein Auszug aus meinem bald fertigen E-Book,
- Blogging – vom Krümmel zum Kuchen -
welches ich kostenfrei an meine Newsletter-Abonnenten versenden werde.

Ich werde noch ein paar weitere Auszüge vorab veröffentlichen, damit man sich ein Bild machen kann, was einen erwartet.

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Regeln für den richtigen Umgang mit RSS

Really Simple Syndication oder auch kurz RSS, ist der einfachste und populärste Weg eine Leserschaft aufzubauen. Hier gibt es zwei grundsätzliche Methoden zum Einsatz. Während ich persönliche die unliebsamere Variante favorisiere, die Kürzung des RSS Feeds, stellt der Feed in voller Länge in den meisten Fällen die bessere Möglichkeit dar, schnell eine wiederkehrende Leserschaft aufzubauen.

Für viele Blogs ist ein Vollfeed sogar unerlässlich und die Kürzung würde das sichere Scheitern bedeuten. Während der Vollfeed auf lange Sicht immer eine große Leserschaft garantiert, dünnt die gekürzte Fassung des Feeds die Leserschaft extrem aus.

Der Nachteil eines gekürzten Feeds ist, dass viele Besucher mit Interesse gar nicht erst den Feed abonnieren, weil die Leser diesen nicht in ihrer bevorzugten Anwendung lesen können. Der Vorteil von einem gekürzten Feed liegt aber nicht in der Anzahl der Leser, die bei einem Vollfeed sehr schnell wachsen kann, sondern in der Qualität der Leser. Der Abonnent überlegt bei einem gekürzten Feed genauer, ob die Informationen wirklich für ihn relevant und interessant sind.

Der gekürzte Feed hat auch noch einen anderen Vorteil, der nicht ganz uninteressant ist. Es zwingt den Blogger, eine Top-Down – das Beste zuerst – Schreibweise anzuwenden, die den Leser in den Artikel hineinzieht.

Um eine möglichst große Anzahl an Lesern zu gewinnen, sollte man einige Punkte bei der Umsetzung beachten.

  • Die Grafik für den RSS-Feed sollte so groß wie möglich sein.
  • Eine Grafik sollte sich immer Kopf der Seite befinden, am besten in der oberen rechten Ecke. Die zweite Grafik ist ganz unten im Fuß deiner Seite zu platzieren.
  • Unter jedem Beitrag sollte eine Aufforderung und/oder eine Grafik erscheinen, den RSS-Feed zu abonnieren. Ein Beispiel dafür könnte dieser Satz sein – „Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann solltest Du meinen RSS-Feed abonnieren“ oder dieser „Meine Artikel in deinem Newsreader wären doch eine tolle Sache“. – Die direkte Aufforderung zum Abonnieren des RSS Feeds wirkt sich sehr positiv auf die Leserzahlen aus.
  • Sobald die RSS-Abonnenten eine gewisse Anzahl erreicht haben, sollte dies auch gezeigt werden. Ein guter Wert ist 30 und wer ganz sicher gehen will, zeigt seine Leserzahl erst ab 70 Abonnementen. Das ist der einfachste zu erreichende Faktor, der die Daseinsberechtigung des Blogs widerspiegelt. Die soziale Bestätigung in den Augen deiner Leser – auch oft als Social Proof bezeichnet.

Der RSS-Feed ist ein wichtiges Standbein für jede Webseite und sollte auf keinen Fall ausgespart werden.
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Euer @BlogKoloss

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5 Responses to Regeln für den richtigen Umgang mit RSS

  1. Wie kommt es eigentlich, dass du keinen deiner Tipps im Blog umsetzt? :)

    • @BlogKoloss

      Hey Dani,
      Ich dachte es würde niemand merken. ;)

      Das Ich mich meinen eigenen Tipps so konsequent verweigere hat aber auch noch einen anderen Grund. Sobald mein E-Book fertig ist, wird sich das aufklären.

      LG Daniel

  2. Hmm…. Lass mich raten… Du hast einen anderen Blog, wo du deine Tipps umsetzt und aktiv testest? :D

    • @BlogKoloss

      Hi Dani,

      ja, so könnte man das sagen.

      Auf jeden Fall kannst du davon ausgehen, dass ich weiß, wovon ich rede, zumal man ja alles selber austesten kann und dann sieht man ja die Ergebnisse.

      LG Daniel

  3. Pingback: Warum dir Feedburner deine RSS-Leser klaut « Blog Tipps « Bloggen mit System

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