Das Kommentieren auf anderen Blogs ist der einfachste Weg, um „Blog-Traffic“ zu generieren. Das ist aber trotz der Einfachheit des Kommentierens für viele Anfänger immer noch ein Problem, weil hier einfach oft nicht nachgedacht wird.
Viele Bloganfänger und Möchtegern „SEO-Experten“ zappen sich durchs Netz und versuchen auf möglichst vielen Blogs ihre direkte Blog-Adresse (die URL des Blogs) oder ein bestimmtes Schlagwort in den Kommentaren als Link oder als Name (der eigentlich immer verlinkt ist) zu hinterlassen.
Hinzu kommt noch, dass auf vielen „SEO-Blogs“ dann noch so ein sinnfreier Ratschlag gegeben wird, dass man nur dort kommentieren soll, wo die Links nicht auf „NoFollow“ stehen. Das ist natürlich Schwachsinn, weil der Traffic in keinem Zusammenhang mit diesem SEO-Attribut steht, ein Link auf einem gut besuchten Blog, der das „NoFollow“ Attribut gesetzt hat, ist natürlich ein guter Link. Das Ziel sollte immer sein – Leser zu gewinnen.
Wer anfängt sich mit dieser Thematik zu beschäftigen sollte jeden Blog meiden, auf denen solche Tipps gegeben werden. Blogs, auf denen über Dofollow und Linkgeiz geschrieben wird, der liest bei Leuten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum oder nur geringe Erfolge in diesem Bereich haben. – Klingt hart und gemein, entspricht aber der Regel.
Wie kommentiert man jetzt richtig,
um sich einen Status aufzubauen und die Reputation, die am Anfang eh sehr klein ist, nicht noch weiter zu verschlechtern?
Als Erstes sollte man grundsätzlich nur mit seinem Namen kommentieren. Alles andere wie oben beschrieben, wird meistens sofort als Spam von den anderen Blogbesitzern eingestuft, was letztendlich ja auch stimmt. Das Kommentieren mit dem Namen hilft, den eigenen Status aufzubauen, was in jedem anderen Fall nicht passiert.
Die einzige Ausnahme bildet hier der Fall, wenn man im Namen eines Blogs schreibt bzw. einer Firma. In diesem speziellen Fall schreibt man seinen Namen zuerst und setzt danach ein Bindestrich als Trennzeichen und dahinter dann die Blogadresse. – NAME – BLOGURL
Man sollte hier auf jeden Fall den Bindestrich verwenden, weil alle anderen Sonderzeichen zum Trennen, entweder als CSS-Attacke oder einen Angriff auf die Datenbank etc. von den Spamsystemen gewertet werden können. – Das muss natürlich nicht sein, aber wenn es passiert, kann der Kommentar vielleicht im Nirvana verschwinden.
Wenn man kommentiert,
dann sollte man darauf achten, den Betreiber zu grüßen – nach Möglichkeit mit Namen
Der Nachrichtentext sollte schon mindestens zwei sinnvolle Sätze zum Thema ergeben und nicht so etwas sein, wie „Toller Beitrag, wo ist der Facebook-Like-Button“.
Natürlich sollte man sich am Ende auch immer nett verabschieden.
Das Kommentieren kann man grundsätzlich so halten wie im Alltag – die beste Frage, die man sich stellen kann – was würde ich sagen, wenn die Person vor mir stehen würde. – Oft hilft auch ein wenig Humor für den Blogerfolg.
Wer sich daran hält, wird auf lange Sicht mit seinen Kommentaren einen sehr guten und nachhaltigen Erfolg haben.
>> Mehr Blog Tipps Lesen oder nach weiteren Blog-Tricks in der Blog Hilfe schauen.
Euer @BlogKoloss
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Hi Daniel
Sehr schöner Artikel und ich kann deinen Aussagen allen zustimmen. Nur verstehe ich das folgende nicht:
“jeder Blog, der dieses Wort – dofollow – wirklich ernsthaft verwendet, sollte eh aus der Liste zu lesender Blogs gestrichen werden (das gleiche sollte man übrigens auch mit den Blogs machen, die über – Linkgeiz – schreiben)”
Ich verwende z.B. das dofollow Plugin, Du denkst also ein gewisser Linkgeiz ist wichtig um erfolgreich zu sein und man sollte nicht zu oft zu anderen Seiten verlinken?
LG
Nathanael
Hallo Nathanael,
Hab den Artikel an der Stelle überarbeitet. Ich hoffe das ist jetzt klarer.
Zu deiner Frage. Du solltest das verlinken, was du für richtig hältst. Ich persönlich verlinke alle Links aus meinen Artikeln ganz normal ohne NoFollow – sprich jeder Link bekommt, was er verdient. Meine Kommentare und alle Links innerhalb dieser, habe ich auf Nofollow. – So regel ich das, aber du kannst auch jeden Link in den Kommentaren auf Nofollow setzen. Es hat weder das eine noch das andere Nachteile für deinen Erfolg.
Man sollte sich lieber darauf konzentrieren voranzukommen. Status erreicht man nicht durch SEO-Kinderein. – So etwas wie Linkgeiz und dergleichen existiert auch gar nicht. Das ist zu 100% nur Frust von Menschen, die sich selber überschätzen und das, was sie tun.
Stell dir vor, jeder Kommentar ist ein Händeschütteln und da kommt es nur auf das an, was du sagst.
LG Daniel
Hi Daniel
Nun ist es sehr gut verständlich, danke für die Nachbesserung!
LG
Nathanael
Der Vergleich mit dem realen Händeschütteln mit realen Personen ist sehr gut gewählt. Ich kommentiere da wo ich etwas Interessantes oder Informatives für mich lese. Und nicht unter der Prämisse nur möglichst schnell Leser auf meinen eigenen Blog zu bekommen. Und um das Nofollow und Dofollow habe ich mich ehrlicherweise noch nicht gekümmert. Bin da aber auch noch Anfänger. Mir ist es auch wichtig dass Kommentare auf meinen Blogs aus Interesse an den Inhalten heraus geschrieben werden. Lieber weniger Leser die wiederkommen als lauter Halbscharige.
Hi Karin,
ich kann Deine Einstellung nur teilen. Ich habe zwar das Notfollow in meinem Blog bei den Kommentaren entfernt, da ich meine Kommentatoren auch belohnen möchte. Aber ich will ja nicht, dass diese nur kommentieren, damit sie einen Dofollow Link bekommen. Die meisten wissen denke ich gar nicht, was das ist! :-) Zumindest auf meinem Blog (soll nicht abwertend gegenüber meinen Kommentatoren klingen).
LG Nathanael
Hallo Nathanael
Mit deiner Vermutung liegst du genau richtig, viele Kommentatoren wissen nichts über dieses Attribut und kümmern sich auch gar nicht darum. – Viele schließen gerne von sich auf alle anderen. Das ist natürlich auch eine riesige Bremse für ein Selbst, weil man sich so unnötig verrückt macht.
LG Daniel
Hallo Karin
Um das nofollow Attribut sollte man sich auch keine Gedanken machen, dass meiste was man zu diesem Thema lesen kann, ist eh nur Schrott und zeugt von sehr viel Halb- bis Nichtwissen.
Deine Einstellung halte ich für sehr gut, weil damit baust dir auch eine gesunde Leserschaft auf, die auf deinen Blog gerne zurückkommt aber ich würde jetzt nicht die einmal Kommentatoren über einen Kamm scheren. Manchmal ist das Händeschütteln nur flüchtig, das gehört halt auch dazu – in manchen Fällen wird dann aber später doch noch ein toller Kontakt daraus.
LG Daniel
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